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HALBJAHRESFINANZBERICHT
1. HALBJAHR 2007 ZWISCHENLAGEBERICHT Das 1. Halbjahr 2007 war geprägt von der Weiterführung der Vermietungstätigkeit. Als einmalige Baumassnahme wurde nach Genehmigung durch den Aufsichtsrat ab Ende April der Einbau einer Spielhalle in einem angemieteten Geschäftsraum in Lindau durchgeführt. Dieser Einbau wird im Juli abgeschlossen sein. Von der Stadt Ravensburg wurde ein Teilgrundstück von 32 qm zu einem bereits im Besitz befindlichen Anwesen dazu gekauft. ERTRAGSLAGE
Die
Umsatzerlöse sind von 600 T€ auf 659 T€ leicht angestiegen. Dies vor allem
deshalb, weil die Erlöse aus Geldspiel- und Unterhaltungsgeräten um 33 T€
erhöht haben und im Vorjahr Mietverträge erst im Laufe des 1. Quartals oder zu
Beginn des 2. Quartals zum Tragen kamen. Die
sonstigen Erlöse sind von 97 T€ auf 95 T€ leicht gefallen. Bei
den Aufwendungen haben sich die Personalaufwendungen bedingt durch eine
Sonderzahlung an den PSVaG von 229 T€ auf 233 T€ erhöht. Die laufenden
Instandhaltungen haben sich von 93 T€ auf 102 T€ ebenfalls erhöht. Die
Summe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich von 35
T€ auf 50 T€. Der Steueraufwand für Ertragssteuern betrifft den
Gewerbesteueraufwand in Höhe von 40 T€, der wegen vorhandener Verlustvorträge
im Vorjahr nicht zu berücksichtigen war. Der Zinsaufwand konnte durch die
Tilgung der Darlehen von 54 T€ auf 27 T€ reduziert werden. Für das 1.
Halbjahr 2007 wurde ein gegenüber dem Vorjahr um 4 T€ höherer Überschuss
von 211 T€ ausgewiesen. VERMÖGENS- UND FINANZLAGE
Zugänge
im Sachanlagevermögen waren durch den Erwerb von Tiefgaragenplätzen und eines
Grundstücksanteils sowie den Kauf eines PKW zu verzeichnen. Auch bei den im Bau
befindlichen Anlagen war ein Zugang in Höhe von 69 T€ durch den Einbau der
Spielhalle Lindau zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung der planmäßigen
Abschreibungen und einer Sonderabschreibung von 259 T€ (Auflösung 6b-Rücklage)
verminderte sich das Sachanlagevermögen um 146 T€ auf 2.668 T€. Durch
den Verkauf der Coca-Cola-Aktien (958 T€), die Rückzahlung und Abschreibung
von Darlehen (191 T€) und im
Gegenzug die Ausgabe von neuen Darlehen (30 T€) verminderte sich das
Finanzanlagevermögen um 1.119 T€ auf 338 T€. Im
Umlaufvermögen verminderte sich der Forderungsbestand von 492 T€ auf 92 T€
durch Tilgung von Forderungen (Brauerei Farny 170 T€, weitere Tilgungen 30
T€) und Ausbuchung von dubiosen Forderungen in Höhe von 200 T€ im
2.Halbjahr 2006 und im 1. Halbjahr 2007. Diese Forderungen waren bereits
wertberichtigt. Der
Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von 259 T€ wurde aufgelöst und als
Sonderabschreibung von den Herstellungskosten des Bürogebäudeneubaus in Abzug
gebracht. Die Rückstellungen haben sich geringfügig um 5 T€ auf 1.195 T€
vermindert. Durch
den Verkauf der Coca-Cola-Aktien und der Tilgung von Darlehen und Forderungen
sowie des positiven Ergebnisses in 2. Halbjahr 2006 und im 1.Halbjahr 2007 hat
sich der Bestand der liquiden Mittel um 705 T€ auf 945 T€ erhöht, während
zugleich Verbindlichkeiten in Höhe von 1.127 T€ getilgt werden konnten, die
sich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres noch auf 2.399 T€ beliefen. Aufgrund
des Überschusses im 1. Halbjahr hat sich das Eigenkapital auf 1.579 T€
(Vorjahr 1.148 T€) erhöht und infolge gleichzeitiger Verringerung der
Bilanzsumme die Eigenkapitalquote
von 22,9 % auf 39,0 % verbessert. ANALYSE DER LAGE
UND VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG
Das im Vorjahr erzielte Ergebnis hat sich stabilisiert und die positive Entwicklung setzt sich fort. Die Umstrukturierung des ehemaligen Brauereiunternehmens hat sich als erfolgreich erwiesen. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass gerade bei den vorhandenen Altgebäuden ein nicht unwesentlicher Modernisierungsbedarf besteht. Zur Zeit erfolgt eine Bestandsaufnahme der Altgebäude, um festzustellen, in welcher Höhe Modernisierungsmaßnahmen in diesem und in den nächsten Jahren getätigt werden müssen. VERKÜRZTE BILANZ ZUM 30.06.2007 AKTIVA
30.06.2007 30.06.2006
PASSIVA
30.06.2007 30.06.2006
T€
T€
T€ T€ ANLAGEVERMÖGEN
EIGENKAPITAL I.
Sachanlagen
2.668
2.814
I. Gezeichn. Kapital
698
698 II.
Finanzanlagen
338
1.457
II. Gewinnrücklagen
687
687
3.006
4.271
III.Bilanzgewinn/verlust 194
- 237
(davon 1.Halbj.2007)
(211)
(207) UMLAUFVERMÖGEN
1.579 1.148 I. Forderungen 92 492 II.
Wertpapiere
3
3
Sonderposten 6B-Rückl.
0
259 III. Guth.Bank+Kasse 945 240 Rückstellungen 1.195 1.200
1.040
735
Verbindlichkeiten
1.272 2.399
4.046
5.006
4.046
5.006
VERKÜRZTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG PER 30.06.2007
Vorjahr
T€
T€ Umsatzerlöse
659
600 Sonstige
betriebliche Erträge
95
97
754
697 Materialaufwand
102
93 Personalaufwand
233
229 Abschreibung
auf Sachanlagen
99
82 Sonstige
betriebliche Aufwendungen
50
35 Erträge
aus Ausleihungen und Bankguthaben
31
20 Zinsen
und ähnliche Aufwendungen
27
54 Summe
Aufwendungen
480
473 Steuern
vom Einkommen und vom Ertrag
40
0 Sonstige
Steuern
23
17 =
Überschuss 1.Halbjahr 2007
211
207 VERKÜRZTER ANHANG
ZUM 30.06.2007
VORBEMERKUNGDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr und dem Jahresabschluss 31. Dezember 2006 unverändert beibehalten.AktivaDie
Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen
Abschreibungen, mit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.
Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt, wobei
bei den sonstigen Ausleihungen im Hinblick auf eventuelle Forderungsausfälle
die erforderlichen Wertberichtigungen vorgenommen wurden. Forderungen
sind mit den Anschaffungskosten angesetzt, erforderliche Wertberichtigungen
wurden vorgenommen. Wertpapiere sind ebenfalls mit den Anschaffungskosten
angesetzt. PassivaDas
gezeichnete Kapital beträgt 697.924,50 € und ist in 13.650 auf den Inhaber
lautende Stückaktien eingeteilt. Die Rückstellungen setzen sich aus Pensionsrückstellungen
und sonstigen Rückstellungen zusammen. Für die Pensionsrückstellungen liegt
ein versicherungsmathematischen Gutachten vor. Verbindlichkeiten
sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Gewinn- und VerlustrechnungDie
GuV ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt
worden. Sonstige AngabenEs
bestehen zum 30.06.2007 finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe
von 38 T€ bezogen auf die gesamte Laufzeit. Haftungsverhältnis nach § 251
HGB bestehen nicht. Vorstand
der Gesellschaft ist Herr Dipl.-Kfm. Lorenz Schlechter als alleiniger Vorstand. Der
Aufsichtsrat besteht aus 3 Mitgliedern, bestehend aus Herrn Wolfgang Federspiel
als Vorsitzender, Herrn Harald Pfab als Stellvertreter und Herrn Paul Müller. Die
Inselbrauerei Lindau AG ist mit einem Anteilsbesitz von 69,63 %
Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. Eine
Prüfung bzw. prüferische Durchsicht des verkürzten Abschlusses und des
Zwischenlageberichts erfolgt nicht. Erklärung des Vorstands Nach
bestem Wissen und Gewissen versichern wir, dass der verkürzte Abschluss ein den
tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt und der Zwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft so darstellt, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die
wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der
Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben wird. Lindau,
im Juli 2007
BÜRGERLICHES BRAUHAUS RAVENSBURG-LINDAU
AKTIENGESELLSCHAFT -Der
Vorstand – gez. Lorenz Schlechter |
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